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iOSiPadOSMacOSSoftware — 08 May 2026

iOS 27: Siri mit Gemini, Claude oder ChatGPT?

iOS 27: Siri mit Gemini, Claude oder ChatGPT?

Bild: Apple

Apple plant für iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 eine grundlegende Änderung im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Statt Nutzer fest auf ein bestimmtes KI-Modell festzulegen, sollen iPhone-, iPad- und Mac-Besitzer künftig selbst wählen, welches Modell hinter Siri, Writing Tools, Image Playground und anderen Apple-Intelligence-Funktionen arbeitet. Möglich sind Google Gemini, Anthropic Claude, OpenAI ChatGPT und weitere. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat die Pläne am 5. Mai 2026 erstmals öffentlich gemacht. Hier ist, was das konkret bedeutet.

 

Was Apple plant: Extensions als neuer Schlüsselbegriff

Apple bezeichnet das neue System intern als „Extensions". In aktuellen iOS-27-Testversionen erklärt Apple den Begriff so: Extensions ermöglichen den Zugriff auf generative KI-Funktionen aus installierten Apps, abgerufen über Apple-Intelligence-Funktionen wie Siri, Writing Tools, Image Playground und mehr.

Konkret heißt das: Wenn Google die Gemini-App entsprechend anpasst und im App Store anbietet, können iPhone-Nutzer Gemini als KI-Backend für Siri auswählen. Wenn Anthropic dasselbe mit Claude macht, steht auch Claude zur Auswahl. OpenAI mit ChatGPT, Perplexity und weitere Anbieter könnten folgen. Apple öffnet damit erstmals die eigene KI-Plattform für externe Modelle in einer systematischen, in iOS integrierten Weise.

 

Wo überall die Wahl möglich sein wird

Die Modellauswahl betrifft mehr als nur Siri. Apple plant die Integration für alle Apple-Intelligence-Funktionen, darunter:

Siri für gesprochene Anfragen und Aufgaben über mehrere Apps hinweg. Writing Tools für das Verfassen, Umschreiben und Korrigieren von Texten. Image Playground für die Generierung von Bildern. Visual Intelligence für die Analyse von Fotos und realen Objekten. Genmoji für individuelle Emojis. Smart Replies in Mail und Nachrichten.

Wer für Texte lieber Claude nutzt, weil es bei längeren Schreibarbeiten als stark gilt, kann es einstellen. Wer Gemini für Bildgenerierung bevorzugt, kann das ebenfalls wählen. Wer ChatGPT bereits gewohnt ist, bleibt dabei. Die Wahl liegt erstmals beim Nutzer und nicht bei Apple.

 

Verschiedene Stimmen für verschiedene Modelle

Eine besondere Neuerung betrifft Siri: Apple plant, für jedes KI-Modell eine eigene Stimme zu ermöglichen. Wenn Apples eigenes System eine Anfrage beantwortet, klingt Siri wie gewohnt. Wenn Claude oder Gemini im Hintergrund die Antwort liefert, kann eine andere Stimme zum Einsatz kommen. Damit will Apple Transparenz schaffen: Nutzer hören, wenn ein externes Modell antwortet, statt es nicht zu bemerken.

 

Was sich gegenüber dem aktuellen Stand ändert

Bisher hat Apple ChatGPT bereits als Fallback in Siri integriert, also für Wissensfragen, die das eigene System nicht beantworten kann. Mit iOS 27 wird daraus ein systematisches, ausbaubares Modell. Drittanbieter können ihre KI über das Extensions-System anbieten, Apple stellt die Plattform und integriert die Modelle in alle Apple-Intelligence-Funktionen, nicht nur in Siri.

Parallel bleibt der bereits angekündigte Deal zwischen Apple und Google bestehen: Google Gemini wird als Standard-Backend für die neue Siri-Generation dienen. Wer keine Auswahl trifft, bekommt automatisch Gemini. Wer aktiv wechseln will, kann das in den Einstellungen tun.

 

Was iOS 27 Extensions im Überblick bringt

Funktion Aktuell (iOS 26) iOS 27 (erwartet)
Siri-Backend Apple-Modell, ChatGPT als Fallback Frei wählbar: Gemini, Claude, ChatGPT, weitere
Writing Tools Apple-Modell Modell wählbar
Image Playground Apple-Modell, ChatGPT-Integration Modell wählbar
Siri-Stimme Eine Stimme für alle Antworten Eigene Stimme pro KI-Modell
Visual Intelligence Apple-Modell Modell wählbar
Plattformen iOS, iPadOS, macOS iOS, iPadOS, macOS
Release Aktuell Herbst 2026

 

Was an dieser Strategie wirklich neu ist

Apple öffnet damit erstmals die eigene Plattform für direkte KI-Konkurrenz. Bisher kontrollierte Apple genau, welche externen Modelle wie integriert werden. Mit dem Extensions-System wird die Auswahl systematisch und für viele Anbieter möglich. Das ist eine bedeutende strategische Verschiebung: Apple positioniert sich nicht mehr als KI-Hersteller, sondern als KI-Plattform.

Der Grund liegt auf der Hand. Apples eigene KI-Entwicklung ist seit 2024 hinter dem Wettbewerb zurückgeblieben. Statt diese Lücke selbst zu schließen, geht Apple den pragmatischen Weg: Nutzer können das Modell wählen, das ihren Anforderungen entspricht, Apple sorgt für die Integration in iOS, iPadOS und macOS. Damit wird Apple Intelligence weniger zu einem eigenen KI-Produkt und mehr zu einem Steuerungssystem für externe KI-Modelle.

 

John Ternus erklärt Apples KI-Philosophie

Den strategischen Hintergrund hat Apples zukünftiger CEO John Ternus selbst formuliert. In einem Interview mit Tom's Guide-Chefredakteur Mark Spoonauer im April 2026, kurz vor seiner offiziellen Ernennung zum Cook-Nachfolger, wurde Ternus gefragt, wie er und Apple über künstliche Intelligenz denken. Seine Antwort: Apple denke nie darüber nach, eine bestimmte Technologie zu liefern. Apple denke immer darüber nach, wie sich Technologie nutzen lässt, um großartige Produkte, Funktionen und Erlebnisse für Nutzer zu schaffen. Genau so denke man auch über KI.

Diese Aussage erklärt das Extensions-System besser als jede technische Beschreibung. Apple geht nicht den Weg, das stärkste KI-Modell selbst zu entwickeln und zu liefern. Apple geht den Weg, die besten externen Modelle dort zu integrieren, wo Nutzer sie tatsächlich brauchen. Gemini, Claude und ChatGPT sind keine Konkurrenten zu Apple, sondern Bausteine in Apples Nutzererlebnis.

Greg Joswiak, Apples Marketing-Chef, ergänzte im selben Interview einen Gedanken, der zur Extensions-Logik passt: Idealerweise müssen Nutzer gar nicht wissen, dass eine Funktion KI-gestützt ist. Niemand außerhalb der Wall Street interessiert sich dafür, wie viele Funktionen mit dem Etikett „KI" versehen sind. Nutzer wollen großartige Produkte. Mit dem Extensions-System ist genau das möglich: Im Hintergrund läuft das jeweils beste Modell, im Vordergrund bleibt eine konsistente, einfach bedienbare Apple-Erfahrung.

 

Was offen bleibt

Mehrere Punkte sind nach aktuellem Stand noch unklar. Erstens: Werden externe Modelle kostenpflichtig sein? Apple könnte eine kostenpflichtige Premium-Stufe für leistungsstarke Modelle wie Claude Opus oder Gemini Ultra einführen. Möglich ist auch, dass die Anbieter direkt ein Abo verlangen, etwa über die jeweilige App. Zweitens: Welche Daten werden an die externen Anbieter gesendet? Apple wird voraussichtlich strenge Datenschutzvorgaben definieren, aber die genauen Bedingungen sind noch nicht öffentlich. Drittens: Welche Anbieter werden tatsächlich verfügbar sein? Bisher genannt sind Gemini, Claude und ChatGPT. Perplexity, Mistral, DeepSeek oder lokale Open-Source-Modelle wie Llama sind möglich, aber nicht bestätigt.

 

Vier Alltagsszenarien: Wer profitiert wie?

Szenario 1: Der KI-Power-User
Er nutzt aktuell ChatGPT, Claude und Gemini parallel und wechselt je nach Aufgabe zwischen den Apps. Für ihn ist iOS 27 ein bedeutender Komfortgewinn. Statt drei Apps separat zu öffnen, kann er das passende Modell direkt aus Siri, Writing Tools oder Image Playground heraus aufrufen. Die Wahl liegt bei ihm, die Integration übernimmt Apple.

 

Szenario 2: Die Schreibprofi-Nutzerin
Sie verfasst täglich lange Texte und schätzt Claude für seine Schreibqualität. Mit iOS 27 kann sie Claude direkt in Writing Tools nutzen, ohne Texte in eine separate App zu kopieren. Die Integration in Mail und Nachrichten beschleunigt ihren Arbeitsablauf spürbar.

 

Szenario 3: Der Apple-Traditionalist
Er nutzt aktuell nur Apples eigene Funktionen und hat kein Interesse an externen KI-Modellen. Für ihn ändert sich faktisch wenig. Die neue Auswahl ist freiwillig. Wer die Standardeinstellungen behält, bekommt weiterhin Apples eigenes System mit Gemini im Hintergrund. Niemand wird gezwungen, externe Modelle zu nutzen.

 

Szenario 4: Der datenschutzbewusste Nutzer
Für ihn ist iOS 27 zweischneidig. Einerseits entscheidet er selbst, welches Modell seine Daten verarbeitet. Andererseits werden bei der Nutzung externer Modelle Anfragen an Drittanbieter gesendet, was eine bewusste Entscheidung erfordert. Apple wird voraussichtlich klare Hinweise einbauen, wann welche Daten wohin gehen. Wer maximale Kontrolle will, bleibt bei den Apple-eigenen Funktionen.

 

iPhone und iPad bleiben für jeden iOS-Nutzer das primäre Werkzeug, mit oder ohne externe KI. Bei WildTech fertigen wir Sleeves aus echtem Wollfilz für alle aktuellen iPhone- und iPad-Modelle, handgemacht im Siegerland. Zu den iPhone Sleeves bei WildTech.

 

Fazit

iOS 27 wird nicht nur ein Stabilitäts-Update mit überarbeiteter Siri, sondern bringt eine grundlegende Neuausrichtung der Apple-KI-Strategie. Wer aktuell zwischen ChatGPT, Gemini und Claude wechselt, bekommt erstmals die Wahl direkt im System. Wer Apple-eigene Funktionen bevorzugt, kann sie weiterhin nutzen. Die Vorstellung erfolgt am 8. Juni auf der WWDC, der Release ist für September 2026 geplant. Die Aussagen von John Ternus zeigen: Apple geht nicht den Weg des Technik-Marketings, sondern den Weg der nahtlosen Integration. Damit wird iOS 27 das KI-zentrierteste iPhone-Betriebssystem, das Apple je veröffentlicht hat.

 

FAQ

 

Was sind iOS 27 Extensions?
Extensions sind ein neues Apple-System, das es erlaubt, externe KI-Modelle wie Gemini, Claude oder ChatGPT in Apple-Intelligence-Funktionen wie Siri, Writing Tools und Image Playground zu integrieren. Nutzer wählen selbst, welches Modell verwendet wird.

Welche KI-Modelle werden in iOS 27 verfügbar sein?
Bestätigt sind Google Gemini, Anthropic Claude und OpenAI ChatGPT. Weitere Anbieter können über die App-Store-Apps das Extensions-System unterstützen. Welche tatsächlich verfügbar werden, hängt von den jeweiligen Entwicklern ab.

Werde ich für externe KI-Modelle bezahlen müssen?
Das ist noch nicht final geklärt. Möglich ist, dass die Anbieter über ihre eigenen Apps ein Abo verlangen, vergleichbar mit ChatGPT Plus oder Claude Pro. Apple selbst plant nach aktuellem Stand keine zusätzliche Gebühr für die Integration.

Bekommt jedes KI-Modell eine eigene Siri-Stimme?
Apple plant, für jedes externe Modell eine eigene Siri-Stimme zu ermöglichen. So hört der Nutzer akustisch, ob die Antwort von Apples eigenem System oder von einem externen Modell kommt.

Wann erscheint iOS 27?
Apple stellt iOS 27 am 8. Juni 2026 auf der WWDC vor. Die erste Developer Beta erscheint direkt nach der Keynote, die Public Beta folgt im Juli. Der finale Release ist für September 2026 geplant, zusammen mit dem iPhone 18 Pro.

Welche iPhones unterstützen die neuen iOS-27-KI-Funktionen?
Die Apple-Intelligence-Features sind seit iOS 18 auf iPhone 15 Pro und neuer beschränkt. Diese Einschränkung wird voraussichtlich auch für die Extensions-Funktion in iOS 27 gelten. Apple wird die offizielle Kompatibilitätsliste mit der Keynote am 8. Juni bekanntgeben.

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