iPhone Ultra: Apples erstes faltbares iPhone
Apple wird vorausichtlich im September 2026 das iPhone Ultra vorstellen, das erste faltbare iPhone in der Unternehmensgeschichte. Lange als „iPhone Fold" gehandelt, hat Apple den Markennamen mittlerweile auf „iPhone Ultra" festgelegt. Bloomberg-Reporter Mark Gurman beschreibt das Gerät als „bedeutendste iPhone-Überarbeitung der Geschichte". Mit 7,8-Zoll-OLED-Innendisplay, 5,5-Zoll-Außendisplay, einer Dicke von nur 4,5 Millimetern entfaltet und einem Einstiegspreis um 2.000 Euro positioniert Apple das iPhone Ultra als neue Premium-Klasse oberhalb des iPhone 18 Pro Max. Hier ist der vollständige Stand, Mai 2026.
Vom iPhone Fold zum iPhone Ultra
Der Markenname hat sich in den vergangenen Monaten konkretisiert. Während frühe Berichte das Gerät als „iPhone Fold" oder „iPhone Foldable" bezeichneten, deuten neue Apple-Codeleaks und Berichte von Mark Gurman und Ming-Chi Kuo darauf hin, dass Apple den Namen „iPhone Ultra" gewählt hat. Damit zieht Apple die gleiche Logik wie bei der Apple Watch Ultra an: Ein „Ultra"-Modell als Premium-Variante oberhalb der bestehenden Pro-Reihe.
Die Positionierung ist strategisch klar. Das iPhone Ultra soll nicht das iPhone 18 Pro ersetzen, sondern als zusätzliche Premium-Klasse darüber stehen. Damit hätte Apple ab Herbst 2026 vier iPhone-Linien: iPhone 17 (Standard, bleibt bis Frühjahr 2027 aktuell), iPhone 18 Pro und Pro Max (Premium), iPhone Ultra (Foldable Premium). Das iPhone 18 ohne Pro-Zusatz erscheint erst im Frühjahr 2027.
Design: Das dünnste iPhone aller Zeiten
Die größte Designinnovation des iPhone Ultra ist seine Dicke. Entfaltet misst das Gerät nur 4,5 Millimeter, dünner als jedes andere iOS-Gerät, das Apple je gebaut hat. Zum Vergleich: Das iPhone 17 ist 7,95 Millimeter dick, das iPhone Air 5,8 Millimeter. Apple verfolgt damit konsequent den Weg, den der Konzern mit dem iPhone Air begonnen hat.
Zusammengeklappt verdoppelt sich die Dicke entsprechend auf rund 9 Millimeter, was es zu einem der kompaktesten Faltgeräte am Markt machen würde. Samsung Galaxy Z Fold 7 ist im zusammengeklappten Zustand 8,9 Millimeter dick, das iPhone Ultra liegt damit auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.
Das Außengehäuse besteht voraussichtlich aus Titan, wie bereits bei iPhone 17 Pro Max. Eine Glasrückseite wäre auf einem faltbaren Gerät zu fragil, weshalb Apple voraussichtlich auf eine matte Titanrückseite setzt. Die Frontseite des Außendisplays ist mit Ceramic Shield 2 geschützt.
Display: Zwei OLED-Bildschirme
Das iPhone Ultra hat zwei Displays. Das Außendisplay misst 5,5 Zoll und ist damit kompakter als die meisten aktuellen iPhones. Es eignet sich für schnelle Aktionen wie Nachrichten lesen, Anrufe entgegennehmen oder Apps öffnen, ohne das Gerät zu entfalten. Beim Aufklappen erscheint das Innendisplay mit 7,8 Zoll Diagonale, leicht kleiner als das aktuelle iPad mini mit 8,3 Zoll.
Beide Bildschirme nutzen OLED-Technologie. Das Innendisplay wird voraussichtlich ProMotion mit 120 Hz unterstützen, das Außendisplay vermutlich ebenfalls. Samsung Display liefert beide Panels, was Apple Zugriff auf die ausgereifteste Faltdisplay-Technologie der Branche gibt.
Das vielleicht wichtigste technische Detail: Apple hat laut Berichten eine Lösung für das Knickproblem bei Faltdisplays gefunden. Aktuelle Foldable-Smartphones zeigen oft eine sichtbare Falte in der Mitte des Innendisplays. Apple soll mit einer neuen Scharnier-Technologie eine deutlich weniger sichtbare oder vollständig unsichtbare Falte erreichen.
Chip und Performance
Das iPhone Ultra läuft auf dem A20-Chip, demselben Chip wie das iPhone 18 Pro. Das ist die erste iPhone-Generation auf TSMCs 2-Nanometer-Prozess. Apple gibt etwa 15 Prozent mehr CPU-Leistung und 30 Prozent bessere Energieeffizienz gegenüber dem A19 Pro an. Die zusätzliche Energieeffizienz ist beim iPhone Ultra besonders wichtig, weil das Gerät trotz Faltdesign und zwei Displays eine konkurrenzfähige Akkulaufzeit erreichen muss.
Beim RAM setzt Apple auf 12 GB, ebenfalls identisch zum iPhone 18 Pro. Das ist ein Sprung von 8 GB beim iPhone 17 Pro auf 12 GB beim iPhone 18 Pro und iPhone Ultra. Die größere Speichermenge ist für KI-Workloads und das iPad-ähnliche Multitasking im aufgeklappten Modus relevant.
Touch ID statt Face ID
Das iPhone Ultra wird das erste iPhone seit dem iPhone SE (3. Generation) mit Touch ID. Der Fingerabdrucksensor sitzt im Power-Button an der Seite, ähnlich wie beim iPad Air. Apple verzichtet aus zwei Gründen auf Face ID: Die Face-ID-Sensorik bräuchte Platz, den ein faltbares Gehäuse nicht bietet, und Touch ID funktioniert auch bei teilweise geöffnetem Gerät zuverlässiger als Face ID.
Was bedeutet das in der Praxis? Apple Pay, App Store-Käufe, Passwort-Autofill und Sperrbildschirm-Authentifizierung laufen über den Fingerabdruck. Wer von iPhone X oder neuer wechselt, muss sich an die geänderte Bedienung gewöhnen, profitiert aber von der Schnelligkeit von Touch ID bei eingehender Hand.
C2-Modem und Satellitenkonnektivität
Das iPhone Ultra bekommt Apples neues C2-Modem, das auch im iPhone 18 Pro verbaut wird. Das Modem unterstützt erstmals 5G-Satelliten-Internet über den NR-NTN-Standard. Das bedeutet: Echte Internetverbindung über Satellit, nicht nur Notfallnachrichten wie bisher. Besonders in Regionen ohne Mobilfunkabdeckung öffnet das völlig neue Nutzungsszenarien.
Eine wichtige Detailänderung: Das iPhone Ultra wird voraussichtlich nur eSIM unterstützen, ohne physischen SIM-Slot. Das spart Platz im ohnehin dünnen Gehäuse und bringt das iPhone in Europa an den US-Standard heran, wo iPhones seit Jahren ohne physische SIM ausgeliefert werden.
Kamera: Vereinfachtes System
Das iPhone Ultra erhält ein vereinfachtes Kamerasystem. Aktuelle Berichte deuten auf ein Dual-Kamera-System mit Weitwinkel und Ultraweitwinkel hin, ohne separates Teleobjektiv. Das hat zwei Gründe: Erstens braucht ein Teleobjektiv Bauhöhe, die ein 4,5-Millimeter-dünnes Gerät nicht bieten kann. Zweitens kann Apple Tele-Funktionen über digitales Zoom mit KI-Bildverbesserung kompensieren, was bei modernen Sensoren erstaunlich gute Ergebnisse liefert.
Die Frontkameras sind auf beiden Displays vorhanden. Das Außendisplay hat eine Punch-Hole-Kamera für Selfies und Videoanrufe im zusammengeklappten Modus. Das Innendisplay hat ebenfalls eine Frontkamera, vermutlich unter dem Display versteckt, um eine ungestörte Bildfläche zu ermöglichen.
iOS 27 mit speziellem iPhone-Ultra-Modus
Apple passt iOS 27 speziell an das iPhone Ultra an. Im zusammengeklappten Modus läuft iOS 27 wie auf einem normalen iPhone, optimiert für das kompakte 5,5-Zoll-Außendisplay. Beim Aufklappen wechselt das System in einen iPad-ähnlichen Modus mit zwei Apps nebeneinander, Sidebars in vielen Apple-Apps und einer veränderten Tastatur, die sich auf der unteren Bildschirmhälfte zentriert.
Wichtig: iOS 27 auf dem iPhone Ultra ist nicht iPadOS. Apple übernimmt nicht das volle iPad-Multitasking mit Stage Manager. Stattdessen entwickelt Apple eine spezielle Split-View-Logik, die nur auf dem iPhone Ultra läuft. iPad-Apps sind auf dem iPhone Ultra nicht verfügbar, es laufen weiterhin nur iPhone-Apps.
Reparaturfreundlichkeit als Designprinzip
Eine wichtige neue Information vom 7. Mai 2026: Apple soll das iPhone Ultra als reparaturfreundlichstes Faltgerät am Markt positionieren. Der Leaker Instant Digital berichtet, dass Apple bewusst auf modulare Komponenten setzt. Display, Akku und Mainboard sollen sich einzeln tauschen lassen, ohne dass das gesamte Gehäuse zerlegt werden muss.
Das ist eine direkte Antwort auf die Schwächen aktueller Faltgeräte. Samsung Galaxy Z Fold und Pixel Fold sind notorisch reparaturanfällig, mit hohen Werkstattkosten bei Displayschäden. Apple setzt mit dem iPhone Ultra einen anderen Maßstab und macht Reparaturen über das Self Service Repair-Programm zugänglich, das bereits beim MacBook Neo erfolgreich läuft.
Preis: Apples teuerstes iPhone aller Zeiten
Das iPhone Ultra wird das teuerste iPhone, das Apple je verkauft hat. Aktuelle Schätzungen liegen bei einem Einstiegspreis von 2.000 bis 2.400 Euro. Damit positioniert sich das Gerät oberhalb des iPhone 18 Pro Max, das voraussichtlich bei etwa 1.499 Euro starten wird. Der Preis stellt das iPhone Ultra in direkten Wettbewerb mit dem Samsung Galaxy Z Fold 7, das in Deutschland bei 1.999 Euro startet.
Apple folgt damit einer bewährten Logik: Premium-Hardware zu Premium-Preisen, mit dem Versprechen langer Software-Unterstützung und besserer Reparaturfreundlichkeit als die Konkurrenz. Wer 2.000 Euro für ein iPhone investiert, bekommt ein Gerät, das voraussichtlich mindestens fünf bis sechs Jahre Software-Updates erhält.
Alle Details im Überblick
| Merkmal | Details | Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Markenname | iPhone Ultra (vorher als iPhone Fold gehandelt) | Hoch ✓ |
| Release | September 2026, parallel zu iPhone 18 Pro | Sehr hoch ✓ |
| Innendisplay | 7,8 Zoll OLED, vermutlich 120 Hz ProMotion | Sehr hoch ✓ |
| Außendisplay | 5,5 Zoll OLED | Sehr hoch ✓ |
| Dicke entfaltet | 4,5 mm, dünnstes iOS-Gerät | Hoch ✓ |
| Chip | A20 (2nm), 12 GB RAM | Sehr hoch ✓ |
| Modem | C2 mit 5G-Satellitenkonnektivität | Hoch ✓ |
| SIM | eSIM-only, kein physischer SIM-Slot | Hoch |
| Authentifizierung | Touch ID im Power-Button | Sehr hoch ✓ |
| Kamera | Dual-Kamera (Weitwinkel, Ultraweitwinkel), kein Tele | Hoch |
| iOS 27 Anpassung | Spezieller Split-View im aufgeklappten Modus | Sehr hoch ✓ |
| Reparaturfreundlichkeit | Modulares Design, Self Service Repair | Hoch |
| Preis | 2.000 bis 2.400 Euro | Hoch |
Vier Alltagsszenarien: Wer braucht das iPhone Ultra?
Szenario 1: Der Vielreisende
Er hat oft ein iPhone und ein iPad parallel im Gepäck. Für ihn ist das iPhone Ultra die Lösung: Ein Gerät, das im zusammengeklappten Zustand wie ein kompaktes iPhone funktioniert und aufgeklappt einen iPad-mini-ähnlichen Bildschirm bietet. Im Hotelzimmer dient es als Filmplayer, im Café als Mini-Tablet für Mail und Dokumente, in der U-Bahn als normales iPhone. Die Satelliten-Konnektivität ist für ihn ein zusätzlicher Mehrwert in abgelegenen Regionen.
Szenario 2: Die Power-User-Designerin
Sie zeichnet, schreibt und arbeitet kreativ unterwegs. Für sie ist das iPhone Ultra ein vereinfachter iPad-mini-Ersatz mit Telefonfunktion. Der 7,8-Zoll-OLED-Bildschirm reicht für Photoshop Express, Procreate Pocket und kleinere Designs. Wenn sie ohnehin ein iPhone Pro Max im Hosentaschen-Format wollte, ist das Ultra die spannendere Option. Touch ID im Power-Button ist für sie eher ein Vorteil, weil sie beim Zeichnen seltener nach unten greifen muss.
Szenario 3: Der iPhone-17-Pro-Max-Besitzer
Er hat sein iPhone vor wenigen Monaten gekauft und überlegt, ob das iPhone Ultra ein Upgrade lohnt. Meine ehrliche Einschätzung: Nein. Wer ein iPhone 17 Pro Max nutzt, bekommt mit dem iPhone Ultra eine andere Geräteklasse, aber kein „besseres iPhone". Die Vorteile des Faltdesigns sind speziell und richten sich an spezifische Workflows. Wer ohne klaren Grund nach 2.000 Euro greift, wird die Mehrkosten kaum spürbar zurückbekommen.
Szenario 4: Die Premium-Käuferin ohne Budgetgrenze
Sie möchte Apples neuestes und teuerstes iPhone, weil sie immer das beste Apple-Gerät besitzt. Für sie ist das iPhone Ultra die richtige Wahl, vorausgesetzt sie akzeptiert die Einschränkungen: kein Teleobjektiv, eSIM-only, neue Bedienlogik durch Touch ID und Faltdesign. Wer Premium ohne Kompromiss möchte, ist mit dem iPhone 18 Pro Max möglicherweise besser bedient. Wer das Neueste und Mutigste will, kauft das Ultra.
Wer sein iPhone Ultra vom ersten Tag an schützen möchte: Bei WildTech fertigen wir Sleeves aus echtem Wollfilz für alle iPhone-Modelle, handgemacht im Siegerland. Sobald das iPhone Ultra erscheint, werden wir auch dafür die passenden Sleeves anbieten. Zu den iPhone Sleeves bei WildTech.
Fazit
Das iPhone Ultra ist Apples mutigster iPhone-Schritt seit dem iPhone X von 2017. 7,8-Zoll-OLED-Innendisplay, 4,5 Millimeter Dicke entfaltet, Touch ID statt Face ID, A20-Chip und ein Preis um 2.000 Euro positionieren das Gerät als neue Premium-Klasse oberhalb des iPhone 18 Pro Max. Mark Gurman beschreibt es als „bedeutendste iPhone-Überarbeitung der Geschichte" und das ist nicht übertrieben. Wer eine neue iPhone-Klasse zwischen Smartphone und Tablet sucht, viel unterwegs ist und Apple-Premium ohne Budgetgrenze schätzt, bekommt mit dem iPhone Ultra ein Gerät, das die nächsten Jahre prägen wird. Wer einfach das beste klassische iPhone möchte, bleibt beim iPhone 18 Pro Max die bessere Wahl.
FAQ
Wann erscheint das iPhone Ultra?
Im September 2026, parallel zum iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max. Das Standard-iPhone 18 erscheint erst im Frühjahr 2027.
Wie viel kostet das iPhone Ultra?
Aktuelle Schätzungen liegen bei einem Einstiegspreis zwischen 2.000 und 2.400 Euro. Damit positioniert sich das Gerät oberhalb des iPhone 18 Pro Max und ist Apples teuerstes iPhone aller Zeiten.
Heißt das Gerät jetzt iPhone Ultra oder iPhone Fold?
Apple hat sich nach aktuellen Berichten auf den Namen iPhone Ultra festgelegt, analog zur Apple Watch Ultra. Frühere Berichte bezeichneten das Gerät als iPhone Fold, dieser Name ist inzwischen überholt.
Wie groß ist das Innendisplay des iPhone Ultra?
7,8 Zoll Diagonale, leicht kleiner als ein iPad mini mit 8,3 Zoll. Das Außendisplay misst 5,5 Zoll und ist damit kompakter als die meisten aktuellen iPhones.
Hat das iPhone Ultra Face ID?
Nein. Apple verzichtet beim iPhone Ultra auf Face ID und setzt stattdessen auf Touch ID im Power-Button. Die Face-ID-Sensorik bräuchte Bauhöhe, die ein 4,5 Millimeter dünnes Faltgehäuse nicht bietet.
Welcher Chip steckt im iPhone Ultra?
Der A20-Chip, der gleiche wie im iPhone 18 Pro. Das ist Apples erster 2-Nanometer-Chip mit etwa 15 Prozent mehr CPU-Leistung gegenüber dem A19 Pro. Das Gerät hat 12 GB RAM.
Hat das iPhone Ultra einen SIM-Slot?
Voraussichtlich nein. Apple plant für das iPhone Ultra ein eSIM-only-Design, ohne physischen SIM-Slot. Das spart Platz im ohnehin dünnen Gehäuse und vereinheitlicht den Standard zwischen US- und EU-Markt.