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iPadiPadOS — 30 Jun 2026

iPadOS 27: Welche iPads sind kompatibel?

iPadOS 27: Welche iPads sind kompatibel?

iPadOS 27 steht vor der Tür, und die erste Frage lautet fast immer gleich: Bekommt mein iPad das Update überhaupt noch? Die gute Nachricht vorweg. Apple bleibt vergleichsweise großzügig. Nahezu alle iPads der vergangenen Jahre bleiben an Bord, einige ältere Modelle fallen dagegen endgültig heraus. Wir haben die bestätigte Kompatibilitätsliste geordnet, die wichtige Ausnahme markiert und ehrlich eingeordnet, für wen sich der Umstieg wirklich lohnt. Die finale Version erscheint voraussichtlich im September 2026, die öffentliche Beta läuft bereits seit Juli.

 

Diese iPads bekommen iPadOS 27

Der Betrieb von iPadOS 27 hängt am verbauten Chip und am Arbeitsspeicher. Die Grenze verläuft im Wesentlichen bei der A12-Generation. Wer ein iPad mit A13, A14, A15, A16 oder einem M-Chip nutzt, ist auf der sicheren Seite. Die folgende Übersicht zeigt, welche Modellreihen das Update erhalten.

iPad-Reihe Unterstützte Modelle Chip (ab)
iPad Pro 11 Zoll (2. Generation) und neuer, 12,9 Zoll (4. Generation) und neuer A12Z / M-Serie
iPad Air 4. Generation und neuer A14 / M-Serie
iPad 9. Generation und neuer A13
iPad mini 6. Generation und neuer A15

Wer aktuell ein iPad im Handel kauft, muss sich keine Sorgen machen. Das iPad Pro mit M5, das iPad Air mit M4, das iPad mit A16 und das iPad mini mit A17 Pro sind selbstverständlich alle voll kompatibel.

 

Diese iPads fallen raus

iPadOS 27 verabschiedet sich von allen Geräten mit A12- und A12X-Chip. Konkret betrifft das fünf Modelle: das iPad der 8. Generation, das iPad mini der 5. Generation, das iPad Air der 3. Generation sowie die beiden ersten iPad-Pro-Modelle aus dem Jahr 2018, also das 11 Zoll (1. Generation) und das 12,9 Zoll (3. Generation).

Eine Ausnahme verdient besondere Aufmerksamkeit, weil sie oft für Verwirrung sorgt. Das iPad Pro 12,9 Zoll der 4. Generation aus dem Jahr 2020 nutzt den A12Z. Trotz der Nähe zum ausgemusterten A12X bleibt dieses Modell unterstützt. Wer also glaubt, jedes iPad von 2020 sei betroffen, liegt falsch. Es kommt auf die genaue Chip-Bezeichnung an, nicht allein auf das Baujahr.

 

Betrieb ist nicht gleich voller Funktionsumfang

Ein iPad, das iPadOS 27 installieren kann, bekommt damit nicht automatisch jede Funktion. Zwischen reiner Lauffähigkeit und dem kompletten Funktionsumfang liegt eine spürbare Lücke, und die entsteht bei Apple Intelligence. Die KI-Funktionen setzen mehr Rechenleistung und deutlich mehr Arbeitsspeicher voraus als das Betriebssystem selbst.

Stufe Voraussetzung Beispielgeräte
Grundbetrieb iPadOS 27 A13 oder A12Z und neuer iPad 9, iPad Pro 2020
Apple Intelligence M1 und neuer, iPad mini mit A17 Pro iPad Air M1, iPad mini 7
Fortgeschrittene On-Device-Funktionen M4 und neuer, mindestens 12 GB Arbeitsspeicher iPad Pro M4, iPad Pro M5

Für die meisten Menschen ist diese Abstufung völlig unkritisch. Wer sein iPad zum Lesen, für Notizen, Videocalls und Streaming nutzt, merkt vom fehlenden Apple Intelligence im Alltag wenig. Wer die neuen KI-Werkzeuge dagegen gezielt einsetzen möchte, sollte vor einem Kauf genau auf den Chip achten. Mehr zur Frage, welche Geräte die stärkste KI erhalten, haben wir im Beitrag Welche Geräte bekommen iOS 27 und macOS 27? eingeordnet.

 

Die neue Siri und die EU: Was für Sie in Deutschland gilt

Hier liegt der für deutsche Leser entscheidende Punkt. Die überarbeitete Siri auf Basis von Apple Intelligence startet in der Europäischen Union vorerst nicht auf iPhone und iPad. Grund ist der Streit zwischen Apple und der EU-Kommission über die Vorgaben des Digital Markets Act. Für ein iPad in Deutschland bedeutet das: Das Gerät kann Apple Intelligence hardwareseitig unterstützen, die neue Siri bleibt zum Start aber außen vor.

Wichtig ist die Unterscheidung. Es handelt sich nicht um eine dauerhafte Sperre, sondern um eine offene Frage, die von den laufenden Gesprächen abhängt. Wer heute ein iPad kauft, sollte die neue Siri deshalb nicht als sofort verfügbares Kaufargument einplanen. Die Hintergründe dazu haben wir im Beitrag iOS 27: Neue Siri kommt vorerst nicht in die EU ausführlich erklärt.

 

Was iPadOS 27 sonst bringt

Abseits der KI legt Apple in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Tempo und Stabilität statt auf spektakuläre Neuerungen. Das überarbeitete Liquid-Glass-Design wird weiter verfeinert, das freie Fenster-Multitasking aus dem Vorjahr ausgebaut und die Foto-Bearbeitung um Werkzeuge zum Erweitern und Aufräumen von Bildern ergänzt. Unter der Oberfläche verspricht Apple schnellere App-Starts und flottere Ladezeiten. Eine ausführliche Übersicht der Neuerungen finden Sie im Beitrag iPadOS 27: Vier neue Funktionen fürs iPad.

 

Vier typische Situationen aus dem Alltag

Damit die Liste greifbar wird, hier vier Personen und ihre konkrete Lage mit iPadOS 27.

Lena, Studentin mit einem iPad der 9. Generation von 2021. Ihr Gerät mit A13 erhält iPadOS 27 problemlos. Für Vorlesungsnotizen, PDF-Lektüre und Serien reicht das vollkommen. Apple Intelligence bekommt sie nicht, vermisst es in ihrem Alltag aber auch nicht. Für sie ist das Update ein reines Plus an Tempo und Sicherheit.

Markus, freiberuflicher Grafiker mit einem iPad Pro M4. Er sitzt in der Poleposition. Sein Gerät unterstützt nicht nur Apple Intelligence, sondern auch die fortgeschrittenen Funktionen, die direkt auf dem iPad laufen. Für seine Bildbearbeitung und das Multitasking mit mehreren Fenstern ist iPadOS 27 genau das Update, auf das er gewartet hat.

Sabine, Mutter mit einem iPad Air der 3. Generation von 2019. Ihr Modell mit A12 fällt aus der Liste. Das iPad funktioniert weiter, bleibt aber auf iPadOS 26 stehen. Ehrlich gesagt ist das kein Grund zur Panik. Ein Wechsel lohnt erst, wenn Apps neue Versionen zwingend voraussetzen oder wichtige Sicherheitsaktualisierungen ausbleiben.

Tobias, Vielreisender mit einem iPad mini der 7. Generation und A17 Pro. Er bekommt iPadOS 27 und Apple Intelligence. Die neue Siri auf seinem iPad muss er in Deutschland zum Start jedoch außen vor lassen. Für ihn heißt das: starke Hardware, volle KI-Basis, aber Geduld bei der Sprachassistenz.

 

Sollten Sie sofort updaten?

Unsere Einschätzung aus der Praxis fällt differenziert aus. Wenn Ihr iPad kompatibel ist und Sie es täglich für Arbeit oder Studium brauchen, warten Sie die finale Version im September ab, statt auf die Beta zu setzen. Beta-Software ist zum Ausprobieren gedacht, nicht für das Gerät, auf das Sie sich verlassen müssen. Kleine Fehler, ein höherer Akkuverbrauch und einzelne inkompatible Apps gehören in dieser Phase dazu.

Wer dagegen ein Zweitgerät besitzt und neugierig ist, kann die öffentliche Beta gefahrlos testen. Und wer noch vor einem Neukauf steht und die volle KI-Zukunft mitnehmen möchte, sollte zu einem Modell mit M-Chip greifen. Welches iPad in welcher Preisklasse sinnvoll ist, haben wir im Ratgeber iPad kaufen 2026: Welches Modell lohnt sich wirklich? aufgeschlüsselt.

 

Unabhängig davon, welches iPad Sie mit iPadOS 27 weiter nutzen, bleibt ein Punkt gleich. Das Gerät soll den Alltag lange begleiten. Ein passgenauer Schutz aus echtem Wollfilz hält Kratzer, Staub und kleine Stöße vom Display fern, ganz ohne unnötiges Volumen. Unsere iPad Sleeves fertigen wir in unserer Manufaktur im Siegerland passgenau für jedes aktuelle Modell.

 

 

 

Fazit

Wenn Ihr iPad einen A13-Chip oder neuer besitzt, dann können Sie iPadOS 27 fest einplanen und profitieren vor allem von mehr Tempo und Stabilität. Wenn Sie ein aktuelles Modell mit M-Chip nutzen, dann steht Ihnen zusätzlich die komplette Apple-Intelligence-Basis offen. Wenn Ihr iPad noch auf einem A12 läuft, dann ist iPadOS 26 Ihr Endpunkt, was im Alltag vorerst kein Beinbruch ist. Und wenn Sie in Deutschland auf die neue Siri hoffen, dann bringen Sie etwas Geduld mit, denn diese Funktion lässt zum Start auf sich warten.

 

Häufige Fragen zu iPadOS 27

Bekommt mein iPad der 8. Generation iPadOS 27?

Nein. Das iPad der 8. Generation nutzt den A12-Chip und fällt aus der Kompatibilitätsliste. Es bleibt auf iPadOS 26.

 

Warum bleibt das iPad Pro von 2020 unterstützt, das von 2018 aber nicht?

Das iPad Pro von 2020 nutzt den A12Z, die 2018er-Modelle den älteren A12X. iPadOS 27 zieht die Grenze zwischen diesen beiden Chips, deshalb bleibt das 2020er-Modell an Bord.

 

Läuft Apple Intelligence auf jedem kompatiblen iPad?

Nein. Für Apple Intelligence brauchen Sie mindestens einen M1-Chip oder ein iPad mini mit A17 Pro. Die fortgeschrittenen Funktionen direkt auf dem Gerät setzen einen M4 und mindestens 12 GB Arbeitsspeicher voraus.

 

Kommt die neue Siri auf mein iPad in Deutschland?

Zum Start nicht. Wegen der Vorgaben des Digital Markets Act bringt Apple die neue Siri vorerst nicht auf iPhone und iPad in der EU. Eine spätere Freigabe ist möglich, aber nicht terminiert.

 

Wann erscheint iPadOS 27?

Die finale Version wird für September 2026 erwartet. Die öffentliche Beta ist bereits verfügbar.

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