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Mac — 26 May 2026

iMac M5 und iMac Pro: Was Apple plant

iMac M5 und iMac Pro: Was Apple plant

Bild: Apple

Der iMac ist das einzige Desktop-Modell von Apple, das Rechner und Display in einem Gehäuse vereint, und er wartet auf ein Update. Aktuell gibt es nur den 24-Zoll-iMac mit M4-Chip. Für 2026 deuten Code-Funde und Lieferketten-Berichte gleich auf zwei mögliche Neuheiten hin: ein reguläres M5-Update für den 24-Zoll-iMac und, deutlich spannender, einen möglichen großen iMac mit M5-Max-Chip, der den seit 2021 eingestellten iMac Pro wiederbeleben könnte. Wichtig vorab: Vieles davon basiert auf internen Testhinweisen, nicht auf bestätigten Produkten. Hier ist der vollständige Stand, was Apple plant und wie belastbar die Informationen sind.

 

Was bisher bekannt ist

Die konkreteste Spur stammt von MacRumors. In einem Kernel-Debug-File, das Apple-Ingenieure nutzen und das unveröffentlichte Hardware über interne Kennungen auflistet, fand sich ein Hinweis auf einen neuen iMac mit dem Codenamen H17C. Das ist der Prozessor, den Apple voraussichtlich als M5 Max auf den Markt bringen wird. Ähnliche Informationen tauchten anschließend auf der chinesischen Plattform Weibo auf.

Das ist ein starkes Indiz, dass ein iMac mit M5-Max-Chip bei Apple in Arbeit ist. Es bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass dieses Gerät jemals erscheint. Es bleibt möglich, dass der Eintrag ausschließlich internen Testzwecken dient. Genau diese Einordnung ist wichtig, und ich komme weiter unten ausführlich darauf zurück.

 

Zwei mögliche iMac-Modelle für 2026

Aus den aktuellen Berichten lassen sich zwei Entwicklungslinien ableiten, die sich nicht ausschließen.

Die erste ist ein reguläres Update des bestehenden 24-Zoll-iMac auf den M5-Chip. Das wäre der naheliegende, jährliche Sprung, wie ihn auch MacBook Air und iPad Pro bereits vollzogen haben. Dieser iMac würde optisch unverändert bleiben und vor allem mehr Leistung und bessere KI-Funktionen durch den M5-Chip bekommen.

Die zweite, deutlich spannendere Linie ist ein großer iMac mit M5-Max-Chip. Da Max-Chips üblicherweise in Profi-Geräten stecken, nährt dieser Fund die Spekulation, dass Apple den iMac Pro wiederbeleben könnte, möglicherweise sogar mit einem 32-Zoll-Display. Das wäre die Rückkehr eines großen All-in-One-Macs für Profis, den es seit Jahren nicht mehr gibt.

 

Die iMac-Pro-Frage

Um die Tragweite zu verstehen, hilft ein Blick zurück. Der erste iMac Pro erschien 2017 und wurde von vielen Profis geschätzt, war aber letztlich nur eine Übergangslösung, während Apple am Mac Pro arbeitete. Er wurde kaum aktualisiert und 2021 eingestellt, da der reguläre 27-Zoll-iMac ihn zunehmend überflügelte. Auch der große 27-Zoll-Intel-iMac wurde eingestellt.

Seitdem klafft eine Lücke. Wer einen großen All-in-One-Mac mit viel Leistung und großem Display wollte, hatte keine Option mehr. Der einzige iMac ist das 24-Zoll-Modell, das auf Alltagsnutzer und nicht auf Profis zielt. Wer mehr Leistung brauchte, musste zum Mac Studio mit separatem Monitor greifen. Ein iMac mit M5-Max-Chip und großem Display würde genau diese Lücke schließen und Profis wieder ein echtes All-in-One-Gerät bieten.

 

Mögliche Leistung und die Fusion Architecture

Beim Chip gibt es zwei Stufen. Der reguläre M5 zielt auf eine Balance aus Effizienz und einem deutlichen Sprung bei KI- und Grafikleistung für Alltagsnutzer. Der M5 Max nutzt Apples neue Fusion Architecture, die zwei 3-Nanometer-Dies zu einem System on a Chip kombiniert und CPU sowie GPU in getrennte Blöcke aufteilt. Das erlaubt Apple, Leistung und Effizienz über mehrere physische Dies zu skalieren und gleichzeitig einheitlichen Speicher und Datenfluss zu erhalten.

Zu den möglichen Benchmark-Werten eines iMac mit M5 Max kursieren Zahlen wie etwa 4.500 Punkte im Single-Core, rund 31.500 im Multi-Core und etwa 300.000 Metal-Punkte bei der GPU, womit die Grafikleistung in die Nähe einer Nvidia RTX 5090 käme. Wichtig: Diese Werte stammen aus frühen, inoffiziellen Quellen und sind nicht bestätigt. Sie geben eine Größenordnung an, sollten aber bis zu offiziellen Tests mit Vorsicht betrachtet werden.

 

Das Display: Kommt Mini-LED?

Ein großer iMac Pro würde voraussichtlich ein hochwertigeres Display bekommen als der aktuelle 24-Zoll-iMac. Diskutiert wird Mini-LED-Technologie, wie sie auch im gerüchteten Studio Display 2 erwartet wird. Mini-LED bietet tiefere Schwarzwerte, höhere Spitzenhelligkeit und besseren Kontrast, was besonders für Kreative bei Bildbearbeitung und Videoschnitt relevant ist.

Ein 32-Zoll-Display steht ebenfalls im Raum. Das wäre ein deutlicher Sprung gegenüber den 24 Zoll des aktuellen Modells und würde den iMac Pro klar als Profi-Gerät positionieren. Bestätigt ist die Display-Größe aber nicht.

 

Die ehrliche Einordnung: Code-Fund ist kein Release

Hier ist der wichtigste Punkt für eine seriöse Bewertung. Ein Hinweis in einem Debug-File belegt, dass Apple ein Gerät testet, nicht dass es erscheint. Apple testet regelmäßig Hardware-Konfigurationen, die nie in den Verkauf kommen. So wurden etwa ein iPad mini mit tvOS und MacBooks mit dem A15-Chip in internen Tests gesichtet, ohne dass es diese Produkte je zu kaufen gab.

Auch bei großen iMac-Modellen gab es schon falsche Fährten. Display-Analyst Ross Young war sich 2022 sicher, dass ein 27-Zoll-iMac-Pro im Frühjahr erscheinen würde. Das Gerät kam nie. Bloomberg glaubte danach weiter an einen großen iMac mit M3-Chip, auch der erschien nicht. Diese Vorgeschichte mahnt zur Vorsicht. Der aktuelle Code-Fund ist substanzieller als frühere Gerüchte, aber eine Garantie ist er nicht.

 

Das Verzögerungsrisiko durch die DRAM-Knappheit

Selbst wenn die iMac-Modelle kommen, ist der Zeitpunkt unsicher. Die globale DRAM-Knappheit belastet Apples gesamte Mac-Roadmap. Die Nachfrage nach Speicher für KI-Rechenzentren treibt die Preise, weil Speicherhersteller Hyperscaler-Kunden bevorzugen. Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtete bereits von Lieferketten-Problemen, die Apples nächste Profi-Macs betreffen.

Konkret hat das den Mac Studio M5 nach aktuellen Berichten in den Oktober 2026 verschoben. Ein iMac mit M5 Max könnte von denselben Engpässen betroffen sein. Ein Release im Herbst 2026 ist möglich, eine Verschiebung ins Jahr 2027 aber ebenso denkbar.

 

Der mögliche iMac im Überblick

Merkmal 24-Zoll-iMac M5 (erwartet) iMac Pro M5 Max (spekulativ)
Chip M5 M5 Max (Codename H17C)
Display 24 Zoll, bestehende Technik Evtl. 32 Zoll, evtl. Mini-LED
Zielgruppe Alltagsnutzer, Familien, Büro Kreative, Entwickler, Profis
Architektur Einzel-Die M5 Fusion Architecture (zwei Dies)
Wahrscheinlichkeit Hoch Unbestätigt, in Erprobung
Erwarteter Release 2026 Herbst 2026 oder 2027

 

Vier Alltagsszenarien: Für wen ist welcher iMac interessant?

Szenario 1: Die Familie im Homeoffice
Sie nutzt einen iMac als zentralen Familien-Computer für Mail, Surfen, Hausaufgaben und Videotelefonie. Für sie ist der reguläre 24-Zoll-iMac mit M5 genau richtig. Er bietet mehr als genug Leistung für den Alltag, sieht elegant aus und nimmt mit dem All-in-One-Design wenig Platz weg. Auf den iMac Pro zu warten wäre für sie unnötig, weil sie dessen Profi-Leistung nicht braucht.

 

Szenario 2: Der Videoeditor
Er schneidet 4K- und 8K-Material und braucht maximale Leistung mit großem, farbtreuem Display. Für ihn wäre ein iMac Pro mit M5 Max und Mini-LED-Display ideal, falls er erscheint. Bis dahin ist der Mac Studio M5 mit separatem Studio Display die sicherere Wahl, weil dieses Gerät bestätigt ist und nicht auf einem unsicheren Gerücht beruht.

 

Szenario 3: Die Entwicklerin
Sie kompiliert großen Code und nutzt lokale KI-Modelle. Für sie zählt CPU-Leistung und viel einheitlicher Speicher. Ein iMac Pro mit M5 Max wäre attraktiv, aber sie sollte die ehrliche Unsicherheit einkalkulieren. Wenn sie heute Leistung braucht, ist ein Mac Studio M5 oder ein MacBook Pro M5 Max die verlässliche Lösung. Auf den iMac Pro zu warten lohnt nur, wenn sie das All-in-One-Format unbedingt will.

 

Szenario 4: Der Design-Bewusste mit kleinem Schreibtisch
Er möchte einen aufgeräumten Arbeitsplatz ohne Kabelgewirr und separaten Rechner. Für ihn ist das All-in-One-Konzept des iMac der Hauptgrund. Reicht ihm die Leistung, nimmt er den 24-Zoll-iMac M5. Will er ein größeres Display und mehr Reserven, lohnt das Warten auf einen möglichen iMac Pro, sofern er die Unsicherheit über Erscheinen und Zeitpunkt akzeptiert.

 

Der iMac selbst bleibt fest auf dem Schreibtisch und braucht keinen Transportschutz. Sein mitgeliefertes Magic Keyboard und die Magic Mouse hingegen begleiten viele Nutzer auch zu anderen Arbeitsplätzen. Bei WildTech fertigen wir dafür Sleeves aus echtem Wollfilz, handgemacht im Siegerland. Zu den Zubehör Sleeves bei WildTech.

 

Fazit

Der iMac steht 2026 vor einem Update, und die Hinweise sind vielversprechend. Ein reguläres M5-Update für den 24-Zoll-iMac gilt als wahrscheinlich, und der Code-Fund zum M5 Max nährt die Hoffnung auf eine Wiederbelebung des iMac Pro, möglicherweise mit 32-Zoll-Display und Mini-LED. Bei aller Begeisterung bleibt die ehrliche Einordnung wichtig: Ein interner Testeintrag ist kein bestätigtes Produkt, und die DRAM-Knappheit könnte den Zeitplan verschieben. Wenn Sie einen Alltags-iMac suchen, ist der kommende 24-Zoll-iMac mit M5 die naheliegende Wahl. Wenn Sie Profi-Leistung im All-in-One-Format brauchen, lohnt es sich, den iMac Pro abzuwarten, sofern Sie die Unsicherheit über Erscheinen und Termin akzeptieren. Wer heute schon maximale Leistung benötigt, ist mit dem Mac Studio M5 verlässlich bedient.

 

FAQ

 

Kommt 2026 ein neuer iMac?
Ein reguläres M5-Update für den 24-Zoll-iMac gilt als wahrscheinlich. Zusätzlich gibt es Code-Hinweise auf einen iMac mit M5-Max-Chip, der den iMac Pro wiederbeleben könnte. Bestätigt ist von Apple nichts, beide Modelle beruhen auf Gerüchten und internen Testhinweisen.

Belebt Apple den iMac Pro wieder?
Möglich. MacRumors fand in einem Kernel-Debug-File einen Hinweis auf einen iMac mit dem M5-Max-Chip (Codename H17C). Da Max-Chips üblicherweise in Profi-Geräten stecken, deutet das auf einen iMac Pro hin. Ein Code-Fund ist aber kein garantierter Release.

Wie groß wird der neue iMac?
Der reguläre iMac bleibt bei 24 Zoll. Für einen möglichen iMac Pro steht ein 32-Zoll-Display im Raum, möglicherweise mit Mini-LED-Technologie wie beim gerüchteten Studio Display 2. Die Display-Größe ist aber nicht bestätigt.

Wie schnell ist der iMac mit M5 Max?
Kursierende, inoffizielle Werte nennen etwa 4.500 Punkte im Single-Core, rund 31.500 im Multi-Core und etwa 300.000 Metal-Punkte bei der GPU, was Grafikleistung auf RTX-5090-Niveau bedeuten würde. Diese Zahlen sind nicht bestätigt und sollten mit Vorsicht betrachtet werden.

Wann erscheint der neue iMac?
Ein Release im Herbst 2026 ist möglich, aber die globale DRAM-Knappheit könnte den Zeitplan verschieben, ähnlich wie beim Mac Studio M5, der in den Oktober 2026 gerutscht ist. Eine Verschiebung ins Jahr 2027 ist nicht ausgeschlossen.

Soll ich auf den iMac Pro warten oder einen Mac Studio kaufen?
Wer heute verlässlich Profi-Leistung braucht, ist mit dem Mac Studio M5 und einem separaten Display besser bedient, weil dieses Gerät bestätigt ist. Auf den iMac Pro zu warten lohnt nur, wenn das All-in-One-Format wichtig ist und die Unsicherheit über Erscheinen und Termin akzeptiert wird.

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