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iOSiPhoneSoftware — 20 Jul 2026

Apple Music in iOS 27: Alle Neuerungen

Apple Music in iOS 27: Alle Neuerungen

Apple Music bekommt mit iOS 27 eine ganze Reihe von Neuerungen, von der lange vermissten Querformat-Ansicht über spürbar bessere AutoMix-Übergänge bis hin zu erstmals extra großen Widgets. Parallel dazu hat Apple die Abopreise angehoben, was die Frage aufwirft, was Sie für den höheren Betrag eigentlich bekommen. Dieser Überblick fasst alle bisher bekannten Änderungen zusammen, ordnet ein, was davon im Alltag wirklich etwas ändert, und nennt die aktuellen Preise. Da iOS 27 noch in der Testphase ist, können bis zum Erscheinen im Herbst weitere Funktionen hinzukommen.

 

Querformat: Songtexte neben dem Albumcover

Die auffälligste Neuerung ist die Unterstützung für das Querformat. iOS 27 bringt sie für zahlreiche System-Apps, und Apple Music profitiert davon besonders. Drehen Sie das iPhone, sehen Sie das Albumcover künftig neben den Wiedergabesteuerungen, statt wie bisher auf die Hochkant-Ansicht festgelegt zu sein.

Den größten praktischen Gewinn bringt die Ansicht bei den Songtexten. Diese erscheinen im Querformat direkt neben dem Cover, was sich vor allem dann auszahlt, wenn das iPhone ohnehin quer steht, etwa in einer Dockingstation auf dem Schreibtisch oder auf einem Ladeständer in der Küche. Entwickelt wurde die Querformat-Unterstützung vermutlich mit Blick auf Apples erwartetes faltbares iPhone, das ein deutlich breiteres Innendisplay mitbringen soll. Nutzen können sie aber alle iPhone-Modelle mit iOS 27.

 

AutoMix: bessere Übergänge, mehr Geräte

AutoMix hat Apple im Vorjahr mit iOS 26 eingeführt. Die Funktion sorgt für fließende Übergänge zwischen zwei Titeln, ähnlich wie bei einem DJ-Set, statt für einen harten Schnitt. In der Praxis war das Ergebnis bislang gemischt, mal überzeugend, mal störend.

Mit iOS 27 überarbeitet Apple die Funktion spürbar. Nach Angaben des Unternehmens gelingen die Übergänge nun deutlich stimmiger und wirken beim Hören geschlossener. Erste Berichte aus der laufenden Beta bestätigen diesen Eindruck und beschreiben die Übergänge als merklich zuverlässiger als im Vorjahr.

Ebenfalls neu ist die Reichweite. AutoMix beschränkt sich nicht mehr auf iPhone und iPad, sondern kommt auch auf tvOS und den HomePod. Wer Musik über den Fernseher oder einen Lautsprecher im Wohnzimmer hört, bekommt damit dieselben fließenden Übergänge wie unterwegs.

 

Neues Design für Künstlerseiten

Die Seiten einzelner Künstler bekommen in iOS 27 ein überarbeitetes Design. Es greift die Gestaltung auf, die Apple bereits mit iOS 26.4 für Alben und Wiedergabelisten eingeführt hat, und überträgt sie konsequent auf den Künstlerbereich.

Konkret bedeutet das einen vollflächigen Farbhintergrund, der auf das jeweilige Künstlerbild abgestimmt ist. Statt einer neutralen weißen oder dunklen Fläche entsteht eine Darstellung, die sich am Bildmaterial orientiert und die Seite deutlich ruhiger wirken lässt. Zusätzlich rücken die wichtigsten Bedienelemente näher an den Daumen, und der hervorgehobene Titel eines Künstlers wird prominenter dargestellt als bisher. Wer viel über Künstlerseiten navigiert, statt über Playlisten, merkt den Unterschied sofort.

 

Friends-Playlist: Was Ihre Freunde gerade hören

Apples Reihe der wöchentlich aktualisierten Playlisten unter „Für dich" bekommt Zuwachs. Die neue Friends-Playlist sammelt die aktuellen Favoriten aus Ihrem Freundeskreis und wird jeden Donnerstag neu zusammengestellt. Bei jedem Titel sehen Sie zusätzlich, welcher Kontakt ihn gerade hört.

Die Idee ist reizvoll, weil Musikempfehlungen aus dem Bekanntenkreis oft besser treffen als rein algorithmische Vorschläge. Ein ehrlicher Vorbehalt gehört aber dazu: Die Playlist funktioniert nur, wenn Sie in Apple Music tatsächlich mit anderen Nutzern verbunden sind. Wer die sozialen Funktionen des Dienstes bisher nicht genutzt hat, und das dürfte auf einen großen Teil der Abonnenten zutreffen, bekommt zunächst eine leere oder sehr dünne Liste. Der Nutzen hängt hier also direkt davon ab, wie aktiv Ihr Umfeld den Dienst nutzt.

 

Extra große Widgets: eine Premiere in iOS

iOS 27 führt erstmals eine zusätzliche, besonders große Widget-Größe ein, und keine App nutzt sie so konsequent wie Apple Music. Gleich drei neue Widgets stehen in diesem Format zur Verfügung: zuletzt Gespieltes, Empfehlungen und die Charts.

Platzieren lassen sie sich sowohl auf dem Home-Bildschirm als auch in der Übersicht „Heute". Der praktische Effekt ist, dass mehr Inhalte gleichzeitig sichtbar sind und Sie seltener die App selbst öffnen müssen. Wer seinen Home-Bildschirm ohnehin um Musik herum organisiert, bekommt damit deutlich mehr Gestaltungsspielraum als bisher.

 

Die Neuerungen im Überblick

Funktion Was sie bringt Für wen relevant
Querformat Cover und Songtexte nebeneinander Nutzung am Dock oder Ladeständer
AutoMix Stimmigere Übergänge, jetzt auch auf Apple TV und HomePod Playlisten am Stück, Musik im Hintergrund
Künstlerseiten Vollflächiger Farbhintergrund, bessere Bedienung Wer über Künstler statt Playlisten navigiert
Friends-Playlist Wöchentliche Favoriten aus dem Freundeskreis, donnerstags neu Nur bei aktiv genutzten sozialen Funktionen
Extra große Widgets Drei neue Widgets in neuer Größe Wer den Home-Bildschirm gestaltet

 

Welche iPhones die Neuerungen bekommen

Die Voraussetzung für alle genannten Funktionen ist iOS 27, und hier gibt es eine gute Nachricht. Anders als bei watchOS 27, wo Apple mehrere ältere Modelle ausschließt, fällt bei den iPhones kein einziges Gerät heraus. Wer bereits iOS 26 nutzt, bekommt auch iOS 27. Unterstützt werden damit alle Modelle ab dem iPhone 11 und dem iPhone SE der zweiten Generation.

Für Nutzer in Deutschland ist ein weiterer Punkt beruhigend. Anders als die neue Siri AI, die Apple auf iPhone und iPad in der EU zum Start zurückhält, handelt es sich hier um gewöhnliche App-Funktionen. Sie sind von dieser Einschränkung nicht betroffen und erscheinen mit iOS 27 wie gewohnt. Voraussetzung bleibt lediglich ein aktives Apple-Music-Abo.

 

Was Apple Music aktuell kostet

Zu einer ehrlichen Einordnung gehört der Preis, und der hat sich unmittelbar vor diesen Neuerungen verändert. Apple hat die Abogebühren für Apple Music am 17. Juli 2026 auch in Deutschland angehoben, rund vier Jahre nach der letzten Erhöhung. Als Begründung nennt das Unternehmen gestiegene Lizenzkosten gegenüber Plattenfirmen und Rechteinhabern.

Abo Bisher Aktuell
Einzelperson 10,99 Euro pro Monat 11,99 Euro pro Monat
Familie bis 6 Personen 16,99 Euro pro Monat 19,99 Euro pro Monat
Studierende 5,99 Euro pro Monat 6,99 Euro pro Monat
Jahresabo Einzelperson 109 Euro pro Jahr 119 Euro pro Jahr

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Neu- und Bestandskunden. Wer neu abschließt, zahlt sofort den höheren Preis. Bestehende Abonnenten werden informiert und müssen der Änderung aktiv zustimmen, erst danach greift der neue Preis ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Bis dahin läuft das Abo zum bisherigen Tarif weiter.

Zur Einordnung im Wettbewerb: Spotify verlangt für das Einzelabo 12,99 Euro und für das Familienabo 21,99 Euro. Apple Music bleibt damit trotz der Erhöhung günstiger als der Marktführer, allerdings ohne kostenlose, werbefinanzierte Variante, wie Spotify sie anbietet.

 

Verfügbarkeit: Wann kommen die Neuerungen?

iOS 27 befindet sich derzeit im Beta-Stadium. Auf die Entwickler-Beta folgt eine öffentliche Beta im Juli, die fertige Version erscheint im Herbst 2026. Erst dann stehen die Funktionen allen Nutzern zur Verfügung.

Weil die Testphase noch mehrere Monate läuft, ist die Liste nicht endgültig. Apple ergänzt in dieser Zeit regelmäßig weitere Funktionen, und einzelne Details können sich bis zur finalen Version noch ändern. Wir halten diesen Überblick entsprechend aktuell.

 

Vier Alltagsszenarien

Szenario 1: Die Pendlerin mit AirPods
Sie hört täglich auf dem Weg zur Arbeit Musik. Für sie sind vor allem die extra großen Widgets interessant, weil sie den Wechsel zwischen Playlisten beschleunigen, ohne die App zu öffnen. Die verbesserten AutoMix-Übergänge sorgen zusätzlich dafür, dass eine Playlist ohne harte Schnitte durchläuft.

 

Szenario 2: Der Nutzer mit Ladeständer am Schreibtisch
Sein iPhone steht während der Arbeit quer in einer Halterung. Für ihn ist das Querformat die eigentliche Neuerung, weil Cover und Songtexte nun nebeneinander sichtbar sind, statt gedreht und beschnitten dargestellt zu werden. Das ist ein kleiner Punkt, der im Alltag oft auffällt.

 

Szenario 3: Die Familie mit gemeinsamem Abo
Sie trifft die Preiserhöhung am deutlichsten, denn das Familienabo steigt um 3 Euro monatlich und damit um 36 Euro im Jahr. Für sie lohnt sich ein nüchterner Vergleich: Die Neuerungen sind angenehm, aber keine davon rechtfertigt den Aufschlag allein. Entscheidend bleibt, wie viele Personen das Abo tatsächlich nutzen.

 

Szenario 4: Der Gelegenheitshörer
Er nutzt Apple Music unregelmäßig und überlegt, ob sich das Abo noch lohnt. Für ihn ist die ehrliche Antwort: Die Neuerungen sind Verfeinerungen, keine Revolution. Wer den Dienst selten nutzt, sollte die Erhöhung eher zum Anlass nehmen, den eigenen Bedarf zu prüfen, statt allein wegen der neuen Funktionen zu bleiben.

 

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Fazit

Apple Music entwickelt sich in iOS 27 in vielen kleinen, sinnvollen Schritten weiter, statt eine große neue Funktion nachzuschieben. Wenn Sie Ihr iPhone häufig quer nutzen, etwa an einer Halterung oder Dockingstation, ist das Querformat die spürbarste Verbesserung. Wenn Sie Playlisten am Stück durchhören, profitieren Sie am meisten von den überarbeiteten AutoMix-Übergängen. Wenn Sie Ihren Home-Bildschirm gern selbst gestalten, sind die extra großen Widgets der interessanteste Punkt. Und wenn Sie gerade wegen der Preiserhöhung über Ihr Abo nachdenken, sollten Sie ehrlich rechnen: Die Neuerungen sind eine Verfeinerung, kein Argument für sich allein.

 

FAQ

 

Was ist neu bei Apple Music in iOS 27?
Die wichtigsten Neuerungen sind die Unterstützung für das Querformat samt Songtexten neben dem Cover, verbesserte AutoMix-Übergänge, ein überarbeitetes Design für Künstlerseiten, die neue Friends-Playlist sowie drei extra große Widgets. Da iOS 27 noch getestet wird, können weitere Funktionen folgen.

Welche iPhones bekommen die neuen Apple-Music-Funktionen?
Alle Modelle, die iOS 27 erhalten, also alle iPhones ab dem iPhone 11 und dem iPhone SE der zweiten Generation. Anders als bei watchOS 27 fällt kein iPhone aus der Unterstützung heraus.

Was kostet Apple Music jetzt in Deutschland?
Seit dem 17. Juli 2026 kostet das Einzelabo 11,99 Euro statt 10,99 Euro pro Monat, das Familienabo für bis zu sechs Personen 19,99 Euro statt 16,99 Euro und das Studierendenabo 6,99 Euro statt 5,99 Euro. Das Jahresabo für Einzelpersonen liegt bei 119 Euro statt 109 Euro.

Muss ich der Preiserhöhung zustimmen?
Als Bestandskunde ja. Apple informiert bestehende Abonnenten, und der neue Preis greift erst nach aktiver Zustimmung ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Bis dahin läuft das Abo zum bisherigen Preis weiter. Neukunden zahlen sofort den höheren Preis.

Was ist die Friends-Playlist?
Eine neue, wöchentlich aktualisierte Playlist mit den aktuellen Favoriten aus Ihrem Freundeskreis, die jeden Donnerstag neu zusammengestellt wird. Sie funktioniert nur, wenn Sie in Apple Music mit anderen Nutzern verbunden sind.

Funktioniert AutoMix auch auf dem HomePod?
Ja. Mit iOS 27 und den zugehörigen Systemen erweitert Apple AutoMix über iPhone und iPad hinaus auf tvOS und den HomePod. Die fließenden Übergänge stehen damit auch beim Hören über Apple TV und Lautsprecher zur Verfügung.

Wann erscheint iOS 27?
iOS 27 liegt derzeit als Beta vor, eine öffentliche Beta folgt im Juli. Die fertige Version erscheint im Herbst 2026. Erst dann stehen die neuen Apple-Music-Funktionen allen Nutzern zur Verfügung.

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