iPad kaufen 2026: Welches Modell lohnt sich?
Bild: Apple
Sie möchten 2026 ein iPad kaufen und fragen sich, welches Modell sich wirklich lohnt? Das aktuelle iPad-Lineup ist so stark aufgestellt wie nie zuvor. Vier Modelle, vier klar definierte Preisklassen, ein gemeinsames Ökosystem. iPad 11, iPad mini, iPad Air M4 und iPad Pro M5 bilden zusammen ein Portfolio, das vom Einsteiger bis zum Profi jede Anforderung abdeckt. Wer verstehen will, wofür welches Modell wirklich gemacht ist und welches am besten zum eigenen Alltag passt, findet hier den vollständigen Überblick mit aktuellen Preisen und einer klaren Empfehlung.
iPad (11. Generation, A16): Das Tablet für alle, die einfach loslegen wollen
Das Basis-iPad ist Apples Antwort auf eine einfache Frage: Was brauche ich wirklich? Es ist das günstigste Modell im aktuellen Lineup, beginnt bei einer UVP von rund 379 Euro und erledigt alles, was im Alltag anfällt, also Surfen, Streamen, FaceTime, Notizen und gelegentlich eine Präsentation. Der A16-Chip ist schnell genug für all das, das 11-Zoll-Liquid-Retina-Display ist hell und scharf. Mit 128 GB Einstiegsspeicher und einer Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden im WLAN-Betrieb ist die Basis solide.
Es ist zugleich das einzige aktuelle iPad ohne Apple Intelligence. Das Update auf iPadOS 27 bekommt es zwar, die KI-Funktionen und die neue Siri AI bleiben ihm aber verwehrt, weil Chip und Arbeitsspeicher dafür nicht ausreichen. Für viele Menschen spielt das keine Rolle. Für alle, die langfristig auf Apple Intelligence setzen möchten, ist es ein wichtiger Punkt vor dem Kauf. Auch den Apple Pencil Pro unterstützt das Basis-iPad nicht, sondern nur den Apple Pencil mit USB-C und den Apple Pencil der ersten Generation.
Typische Alltagsszenarien: das iPad auf dem Sofa für Serien und Podcasts. Das Gerät, das Kinder für die Schule nutzen. Das Tablet, das auf dem Küchentisch liegt und Rezepte anzeigt, während die Hände bemehlt sind. Es ist kein Gerät zum tiefen Arbeiten, sondern eines zum entspannten Nutzen, und das macht es sehr gut.
iPad mini (A17 Pro): Groß in klein
Das iPad mini ist das kompakteste Modell im Lineup und bei einer UVP von rund 599 Euro positioniert. Es bietet 8,3 Zoll Displaydiagonale, wiegt nur 293 Gramm und nutzt den A17-Pro-Chip mit Apple Intelligence. Der Einstiegsspeicher liegt bei 128 GB, die Akkulaufzeit bei bis zu 10 Stunden. Es passt in eine Jackentasche und ist damit das einzige iPad, das sich wirklich überall hin mitnehmen lässt, ohne nachzudenken.
Typische Alltagsszenarien: die Ärztin, die auf der Station Patientendaten abruft und dabei beide Hände fast frei hat. Der Pilot, der das Gerät als digitale Karte im Cockpit nutzt. Der vielreisende Berater, der auf Langstreckenflügen liest und Notizen macht und dabei weniger Gewicht im Gepäck hat. Das iPad mini ist ein Nischenprodukt, aber eine sehr gute Nische.
Wer hingegen viel tippt, lange Texte bearbeitet oder komplexe Layouts gestaltet, stößt mit dem 8,3-Zoll-Display auf Dauer an Grenzen. Es ist ein Konsumgerät mit Profi-Chip, kein klassisches Produktivitätswerkzeug.
iPad Air mit M4: Der Sweet Spot für kreative Alltagsnutzer
Das iPad Air ist seit dem 11. März 2026 mit dem M4-Chip erhältlich und markiert den Einstieg in das leistungsstarke Segment. Die UVP liegt bei rund 649 Euro für das 11-Zoll-Modell und rund 849 Euro für die 13-Zoll-Variante. Gegenüber dem Vorgänger steigt der Arbeitsspeicher von 8 auf 12 GB, die Neural Engine läuft spürbar schneller, und über Apples N1-Chip sind erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 an Bord. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 10 Stunden, der Einstiegsspeicher bei 128 GB.
Was das iPad Air vom Basis-iPad unterscheidet, ist nicht nur die rohe Leistung. Es ist Apple Intelligence in vollem Umfang. Es ist die Unterstützung für den Apple Pencil Pro. Es ist die Wahl zwischen zwei Displaygrößen. Und es ist das Magic Keyboard, das das Gerät in einen vollwertigen Arbeitsplatz verwandelt. Wer das iPad wirklich nutzen und nicht nur konsumieren möchte, landet fast immer beim Air.
Typische Alltagsszenarien: der Kunststudent, der mit Procreate illustriert. Die freiberufliche Fotografin, die unterwegs Bilder in Lightroom bearbeitet. Der Student, der mit dem Magic Keyboard im Hörsaal tippt und gleichzeitig das Skript liest. Das iPad Air fühlt sich an wie ein leichter, leiser Laptop, ohne einer zu sein.
Ein wichtiger Hinweis für alle, die das volle Potenzial ausschöpfen möchten: Apple Pencil Pro und Magic Keyboard sind nicht im Lieferumfang enthalten. Wer beides dazukauft, landet schnell bei 1.000 Euro und mehr. Das sollte von Anfang an einkalkuliert werden.
iPad Pro mit M5: Kein Kompromiss, kein Limit
Das iPad Pro ist seit Oktober 2025 mit dem M5-Chip erhältlich und beginnt bei einer UVP von rund 1.099 Euro für das 11-Zoll-Modell. Was es vom Air unterscheidet, ist nicht nur der Chip, sondern das Display. Das Tandem-OLED-Panel mit ProMotion und bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate ist das beste Display, das Apple je in ein Tablet verbaut hat. Es bietet tiefes Schwarz, brillante Kontraste und reagiert extrem schnell beim Zeichnen mit dem Apple Pencil Pro. Der Arbeitsspeicher beträgt je nach Konfiguration 12 oder 16 GB, der Einstiegsspeicher liegt bei 256 GB.
Dazu kommen Thunderbolt-Konnektivität mit bis zu 40 Gbit/s, ProRes-Videounterstützung direkt in der Kamera-App, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 über den N1-Chip sowie Schnellladen. Mit einem 40-Watt-Netzteil erreicht das iPad Pro in etwa 30 Minuten rund 50 Prozent Akkustand. Das Gehäuse misst beim 13-Zoll-Modell gerade einmal 5,1 mm in der Dicke.
Typische Alltagsszenarien: die Videoeditorin, die 4K-ProRes-Material direkt auf dem Gerät schneidet. Der Architekt, der komplexe CAD-Zeichnungen auf dem großen 13-Zoll-Modell bearbeitet. Der Musiker, der mit Logic Pro für iPad produziert. Das iPad Pro ist kein Tablet mehr im klassischen Sinne, sondern ein Arbeitsgerät, das in manchen Workflows den Laptop ersetzt.
Die ehrliche Einschätzung: Wer sich fragt, ob er das Pro wirklich braucht, braucht es wahrscheinlich nicht. Das Air deckt kreative und produktive Aufgaben für die meisten Menschen vollständig ab. Das Pro lohnt sich dort, wo man aktiv an seine Grenzen stößt.
iPadOS 27: Die gemeinsame Basis aller vier Modelle
Was alle vier iPads verbindet, ist iPadOS 27. Das Betriebssystem führt das überarbeitete Liquid-Glass-Design fort und verfeinert es, baut auf dem leistungsfähigen Multitasking mit freier Fensterplatzierung auf und legt einen Schwerpunkt auf Geschwindigkeit und Stabilität. Damit fühlt sich das iPad im Alltag noch mehr wie ein vollwertiger Rechner an.
Apple Intelligence steht auf allen Modellen außer dem Basis-iPad zur Verfügung. Das größte Thema in iPadOS 27 ist die neue, KI-gestützte Siri AI. Für Nutzer in Deutschland ist dabei ein Punkt entscheidend: Die neue Siri AI ist auf dem iPad in der EU zum Start nicht verfügbar, was Apple mit dem Digital Markets Act begründet. Das iPad selbst und alle übrigen Funktionen von iPadOS 27 erscheinen normal. Welche Hintergründe das hat, lesen Sie in unserem gesonderten Beitrag zur EU-Verfügbarkeit der neuen Siri.
Alle vier Modelle im Überblick
| iPad (A16) | iPad mini (A17 Pro) | iPad Air M4 | iPad Pro M5 | |
|---|---|---|---|---|
| Display | 11" Liquid Retina | 8,3" Liquid Retina | 11" oder 13" Liquid Retina | 11" oder 13" Tandem OLED, 120 Hz |
| Chip / RAM | A16 / 6 GB | A17 Pro / 8 GB | M4 / 12 GB | M5 / 12 bis 16 GB |
| Speicher ab | 128 GB | 128 GB | 128 GB | 256 GB |
| Apple Intelligence | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Apple Pencil Pro | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Wi-Fi 7 | Nein | Nein | Ja (N1-Chip) | Ja (N1-Chip) |
| Preis ab (UVP) | 379 € | 599 € | 649 € | 1.099 € |
| Typischer Nutzer | Alltag, Familie, Schule | Unterwegs, eine Hand | Kreative, Studium, Arbeit | Profis, intensive Workflows |
Ein Hinweis zu den Preisen
Die genannten Preise sind die unverbindlichen Preisempfehlungen von Apple. Im Handel sind die Modelle häufig spürbar günstiger, gerade bei Aktionen kann die Ersparnis mehrere Hundert Euro betragen. Ein Preisvergleich vor dem Kauf lohnt sich daher in fast allen Fällen. Achten Sie dabei darauf, dass es sich um das aktuelle Modell mit dem genannten Chip handelt, da ältere Generationen oft parallel im Angebot sind.
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Welches iPad passt zu wem: Das Fazit
Wenn Sie ein zuverlässiges Alltagsgerät ohne großen Aufwand suchen und auf Apple Intelligence verzichten können, sind Sie mit dem Basis-iPad ab rund 379 Euro bestens bedient. Es erfüllt seinen Zweck ohne Schwäche, solange Sie keine KI-Funktionen und keine kreativen Profi-Ansprüche haben.
Wenn Sie Apple Intelligence, den Apple Pencil Pro und echte Leistungsreserven für kreative Arbeit möchten, ohne das Pro-Budget auszugeben, ist das iPad Air M4 die richtige Wahl. Es ist für die meisten Menschen die beste Entscheidung im aktuellen Lineup und bietet das stärkste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wenn Sie professionell mit dem iPad arbeiten, ProRes-Video schneiden, mit CAD-Software arbeiten oder das bestmögliche Display suchen, führt am iPad Pro M5 kein Weg vorbei. Kein anderes Tablet erreicht dieses Niveau. Der Aufpreis gegenüber dem Air ist erheblich, aber gerechtfertigt, wenn Sie das Gerät wirklich ausreizen.
Und wenn Sie ein iPad suchen, das in die Jackentasche passt, mit einer Hand bedienbar ist und trotzdem Apple Intelligence unterstützt, ist das iPad mini das einzige Modell, das diese Kombination bietet.
FAQ
Welches iPad lohnt sich 2026 für die meisten Menschen?
Für die meisten Menschen ist das iPad Air M4 die beste Wahl. Es bietet mit dem M4-Chip und 12 GB RAM viel Leistung, unterstützt Apple Intelligence und den Apple Pencil Pro und ist deutlich günstiger als das iPad Pro. Damit hat es das stärkste Preis-Leistungs-Verhältnis im Lineup.
Welches ist das günstigste aktuelle iPad?
Das Basis-iPad der 11. Generation mit A16-Chip, ab einer UVP von rund 379 Euro. Es eignet sich gut für Alltag, Familie und Schule, unterstützt aber als einziges aktuelles Modell kein Apple Intelligence.
Welches iPad hat das beste Display?
Das iPad Pro M5. Sein Tandem-OLED-Display mit ProMotion und bis zu 120 Hertz ist das beste Display, das Apple je in ein Tablet verbaut hat, mit tiefem Schwarz und brillanten Kontrasten.
Unterstützt das iPad 11 Apple Intelligence?
Nein. Das Basis-iPad mit A16-Chip ist das einzige aktuelle Modell ohne Apple Intelligence. Das Update auf iPadOS 27 bekommt es zwar, die KI-Funktionen und die neue Siri AI jedoch nicht.
Bekomme ich die neue Siri auf dem iPad in Deutschland?
Zum Start nicht. Die neue Siri AI ist auf iPhone und iPad in der EU zunächst nicht verfügbar, was Apple mit dem Digital Markets Act begründet. Die übrigen Funktionen von iPadOS 27 stehen normal zur Verfügung.
Welches iPad eignet sich am besten für unterwegs?
Das iPad mini. Mit 8,3 Zoll und nur 293 Gramm passt es in eine Jackentasche und lässt sich mit einer Hand bedienen. Es unterstützt zudem Apple Intelligence und ist damit ideal für alle, die maximale Mobilität suchen.