MacBook Ultra: Apples größtes Lineup
Bild: Apple
Apples MacBook-Reihe steht vor der größten Erweiterung ihrer Geschichte. Mit dem MacBook Ultra, so der derzeit kursierende Name für ein neues Spitzenmodell, könnte Apple seine MacBook-Familie im Herbst 2026 auf vier eigenständige Klassen ausbauen. So viele gab es noch nie. Bereits in diesem Jahr hat Apple drei neue MacBooks vorgestellt, ein viertes Modell würde die Reihe auf ein neues Rekordniveau heben. Was dahintersteckt und was das für die Auswahl bedeutet, ordnen wir hier ein. Alles, was das MacBook Ultra betrifft, beruht dabei auf Berichten und ist noch nicht bestätigt.
Drei neue MacBooks in einem Jahr
2026 ist bereits jetzt ein außergewöhnliches Mac-Jahr. Im März hat Apple das MacBook Air und das MacBook Pro mit dem neuen M5-Chip vorgestellt. Hinzu kam das völlig neue MacBook Neo, das die Reihe nach unten öffnet und mit dem A18-Pro-Chip einen besonders günstigen und farbenfrohen Einstieg bietet.
Damit umfasst die MacBook-Reihe schon heute drei Modelle, MacBook Neo, MacBook Air und MacBook Pro. Das entspricht dem bisherigen Höchststand. In der Vergangenheit gab es, abgesehen von verschiedenen Größen, nie mehr als drei MacBooks gleichzeitig, klassisch das MacBook, das MacBook Air und das MacBook Pro.
MacBook Ultra: Das mögliche vierte Modell
Noch in diesem Jahr könnte ein viertes Mitglied dazustoßen. Das MacBook Ultra ist der derzeit gehandelte Name für Apples kommendes Modell mit Touchscreen. Ursprünglich war dieses Gerät als neues MacBook Pro erwartet worden, und es könnte auch weiterhin so heißen. Aktuell deuten die Berichte aber darauf hin, dass es als erstes MacBook Ultra erscheint und damit ein neues Spitzensegment oberhalb des MacBook Pro begründet.
Technisch ist es der größte MacBook-Umbau seit Jahren. Erwartet werden ein dünneres und leichteres Gehäuse, die neue M6-Chip-Generation, erstmals ein OLED-Display und eine Dynamic Island anstelle der Notch. Dazu kommt als erste echte Neuerung für einen Mac ein Touchscreen, ergänzt um ein mögliches Mobilfunk-Modem. Alle Details zu diesem Gerät haben wir in unserem Beitrag zum MacBook Pro mit OLED zusammengefasst.
Apples MacBook-Reihe im Überblick
Sollte das MacBook Ultra tatsächlich als eigenständiges Modell erscheinen, bestünde die MacBook-Reihe erstmals aus vier Klassen. Das MacBook Pro bliebe dabei nach aktuellem Stand erhalten, das MacBook Ultra würde sich darüber positionieren.
| Modell | Chip | Positionierung | Status |
|---|---|---|---|
| MacBook Neo | A18 Pro | Günstiger, farbenfroher Einstieg | Verfügbar |
| MacBook Air | M5 | Leichter Allrounder für den Alltag | Verfügbar |
| MacBook Pro | M5 | Leistung für anspruchsvolle Aufgaben | Verfügbar |
| MacBook Ultra | M6 (erwartet) | Neues Spitzenmodell mit Touchscreen und OLED | Gerücht, Herbst 2026 |
Warum Apple die Reihe so stark ausbaut
Die Erweiterung der MacBook-Reihe ist kein Einzelfall, sondern Teil einer größeren Strategie. Auch bei den iPhones wächst das Angebot deutlich, für das kommende Jahr sind sechs verschiedene Modelle im Gespräch. Apple verteilt seine Produkte zunehmend über das ganze Jahr und über mehr Preisklassen als je zuvor.
Der Gedanke dahinter ist klar: Mit mehr Modellen erreicht Apple mehr unterschiedliche Käufergruppen. Vom günstigen MacBook Neo für Einsteiger bis zum hochpreisigen MacBook Ultra für Technikbegeisterte deckt die Reihe dann nahezu jedes Bedürfnis und jedes Budget ab. Für Apple bedeutet das gleichmäßigere Einnahmen über das Jahr und eine bessere Position gegenüber Wettbewerbern, die ihre Geräte ebenfalls über mehrere Zeitpunkte verteilen.
Was bedeutet das für Käufer?
Mehr Auswahl ist grundsätzlich gut, macht die Entscheidung aber auch anspruchsvoller. Für die meisten Menschen decken das MacBook Neo und das MacBook Air den Alltag vollständig ab. Das MacBook Pro richtet sich an alle, die dauerhaft hohe Leistung brauchen. Das MacBook Ultra wäre das Gerät für jene, die das Neueste und Mutigste wollen und bereit sind, dafür einen Premium-Aufpreis zu zahlen.
Wer vor einer konkreten Kaufentscheidung steht und die aktuellen Modelle mit Preisen vergleichen möchte, findet die passende Orientierung in unserem ausführlichen Ratgeber Welches MacBook kaufen 2026.
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Fazit
Apple baut seine MacBook-Reihe so stark aus wie nie. Aus drei Modellen könnten im Herbst vier werden, mit dem MacBook Ultra als neuem Spitzenmodell über dem MacBook Pro. Für Käufer entsteht damit eine Auswahl, die vom günstigen Einstieg bis zur kompromisslosen Oberklasse reicht. Wenn Sie ein unkompliziertes Gerät für den Alltag suchen, bleiben MacBook Neo und MacBook Air die naheliegende Wahl. Wenn Sie dagegen das technisch fortschrittlichste MacBook wollen und auf das Beste warten können, lohnt der Blick auf das kommende MacBook Ultra. Klar ist: Die MacBook-Reihe war noch nie so vielfältig wie jetzt.
FAQ
Was ist das MacBook Ultra?
Das MacBook Ultra ist der derzeit gehandelte Name für Apples kommendes MacBook mit Touchscreen, OLED-Display und M6-Chip. Es war zunächst als neues MacBook Pro erwartet worden, könnte aber als eigenständiges Spitzenmodell oberhalb des MacBook Pro erscheinen. Bestätigt ist der Name noch nicht.
Wann erscheint das MacBook Ultra?
Nach aktuellen Berichten wird das Gerät im Herbst 2026 erwartet. Ein endgültiger Termin ist nicht bestätigt, eine Verschiebung ins Jahr 2027 ist nicht ausgeschlossen.
Wie viele MacBook-Modelle gäbe es dann?
Mit dem MacBook Ultra käme die Reihe erstmals auf vier eigenständige Modelle: MacBook Neo, MacBook Air, MacBook Pro und MacBook Ultra. Das wäre die größte MacBook-Reihe, die Apple je angeboten hat.
Ersetzt das MacBook Ultra das MacBook Pro?
Nach aktuellem Stand nicht. Das MacBook Pro mit M5-Chip soll erhalten bleiben, während sich das MacBook Ultra mit neuem Design und M6-Chip darüber positioniert.
Welches MacBook soll ich kaufen?
Das hängt von Ihren Anforderungen ab. MacBook Neo und MacBook Air decken den Alltag ab, das MacBook Pro richtet sich an Profis. Eine ausführliche Kaufberatung mit aktuellen Preisen finden Sie in unserem Ratgeber zur MacBook-Auswahl 2026.